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    AugenChirurgie

    EDoF-Linsen: ein durchgehender Fokusbereich, sanftere Übergänge

    Eine EDOF-Linse (erweiterte Schärfentiefe) dehnt den Fokus des Auges zu einer durchgehenden Zone, statt ihn in einzelne Punkte aufzuteilen — für sanfte, natürlich wirkende Übergänge zwischen den Entfernungen.

    Was ist eine EDoF-Linse?

    EDoF steht für erweiterte Schärfentiefe (Extended Depth of Focus). Statt wie eine Trifokallinse getrennte Fokuspunkte zu erzeugen, dehnt eine EDOF-Linse eine einzige Fokuszone, die vor allem Ferne und Zwischenbereich abdeckt – je nach Design mit etwas Nahsicht.

    Da das Licht nicht auf mehrere feste Punkte aufgeteilt wird, gehen EDoF-Linsen in der Regel mit weniger Halos und weniger Blendung einher – oft bevorzugt von Patienten, die häufig nachts fahren oder empfindlicher auf visuelle Artefakte reagieren.

    Warum eine EDoF-Linse?

    Warum eine EDoF-Linse?

    Sanfter, durchgehender Fokusbereich

    Statt fester Punkte – der „Sprung“ zwischen Entfernungen wird reduziert.

    In der Regel weniger visuelle Nebeneffekte

    Meist weniger Halos und geringere Blendempfindlichkeit, abhängig von der Lichtaufteilung der Linse.

    Starke Fern- und Zwischensicht

    Eine häufige Wahl für Vielfahrer und Computernutzer.

    Erhältlich von ZEISS und Alcon

    Beide Hersteller bieten EDoF-Designs in ihren Premium-Linsenserien an.

    Mit torischer Korrektur kombinierbar

    Für Patienten, die zusätzlich eine Hornhautverkrümmung haben.

    Für wen ist sie geeignet?

    EDoF-Linsen werden in der Regel Patienten empfohlen, denen eine gleichmäßige Fern- und Zwischensicht mit weniger visuellen Nebeneffekten wichtig ist und die eine im Vergleich zur Trifokallinse eingeschränktere Nahsicht akzeptieren. Das wird bei Ihrer Augenuntersuchung bestätigt.

    Häufige Fragen

    Wir beantworten Ihre Fragen

    Sie denken über eine EDoF-Linse nach? Hier finden Sie die häufigsten Fragen. Falls Ihre Frage offen bleibt, kontaktieren Sie uns gerne.

    Eine Trifokallinse erzeugt drei feste, getrennte Fokuspunkte. Eine EDoF-Linse dehnt den Fokus stattdessen zu einem durchgehenden Bereich und ermöglicht sanfte, unterbrechungsfreie Übergänge zwischen den Entfernungen. Die richtige Wahl hängt von Ihrem Alltag und Ihren Augenmessungen ab.

    Das hängt vom konkreten EDoF-Design und Ihren Augen ab. Viele Patienten erreichen eine funktionale Nahsicht für alltägliche Aufgaben; bei sehr kleiner Schrift kann in manchen Fällen eine Lesebrille sinnvoll sein. Ihr Chirurg erläutert die Erwartungen anhand des genauen Linsenmodells.

    Keine ist grundsätzlich „besser“ – sie verfolgen unterschiedliche Prioritäten. EDoF-Linsen zielen auf gleichmäßiges, durchgehendes Sehen über die Entfernungen; Trifokallinsen maximieren Nah-, Zwischen- und Fernsicht als drei getrennte Punkte. Die Wahl hängt von Lebensstil und Augenmessungen ab.

    Ja – eine torische Variante der EDoF-Linse korrigiert die Hornhautverkrümmung und bietet gleichzeitig eine erweiterte Schärfentiefe, basierend auf Ihren Messwerten.

    Es bedeutet, dass die Linse die Zone des scharfen Sehens über einen längeren Bereich dehnt, statt sie auf feste Punkte zu konzentrieren. So entsteht ein durchgehendes Band nutzbarer Sicht vom Zwischenbereich bis in die Ferne statt getrennter Nah-, Zwischen- und Fernzonen.

    Nein. Eine Monofokallinse hat einen einzigen Fokuspunkt, meist für die Ferne, ohne Erweiterung des Bereichs. Eine EDOF-Linse dehnt diese eine Fokuszone weiter aus und deckt typischerweise Fern- und Zwischensicht in einem durchgehenden Bereich ab.

    EDoF-Linsen werden häufig von Menschen gewählt, die viel fahren, viel Zeit mit Aufgaben in Fern- und Zwischendistanz verbringen oder gleichmäßiges, durchgehendes Sehen einer möglichst weiten Nahsicht vorziehen. Ihr Chirurg gleicht das im Gespräch mit Ihrem Alltag ab.

    Sowohl ZEISS als auch Alcon bieten EDoF-Designs mit jeweils eigener optischer Konstruktion an. Welche für Sie passt, ergibt sich aus Ihren Augenmessungen bei der Untersuchung.

    Ja. Dieselben EDoF-Designs, die beim refraktiven Linsenaustausch (RLE) verwendet werden, kommen auch in der Kataraktchirurgie zum Einsatz, da bei beiden Eingriffen die natürliche Linse durch eine künstliche ersetzt wird.

    Die meisten Patienten gewöhnen sich in den ersten Wochen nach dem Eingriff an den neuen Sehbereich, während das Gehirn lernt, die erweiterte Fokuszone zu interpretieren. Das endgültige Sehergebnis stabilisiert sich meist innerhalb einiger Monate.

    Sowohl Trifokal- als auch EDoF-Linsen gelten als Premium-Kategorien der modernen Refraktiv- und Kataraktchirurgie. Welche neuer ist, hängt vom Modell und Hersteller ab – Ihr Chirurg informiert Sie über die konkret verwendeten Linsen.

    Ist eine EDoF-Linse das Richtige für mich?

    Nutzen Sie die kostenlose Online-Beratung – wir melden uns kurzfristig mit einer persönlichen Empfehlung.