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    AugenChirurgie

    Monofokale Linsen: klares Sehen in einer Entfernung, bewährte Technologie

    Eine monofokale Intraokularlinse korrigiert das Sehen scharf in einer einzigen Entfernung – meist in die Ferne – und ist das etablierteste Linsendesign in der Katarakt- und Linsenaustauschchirurgie.

    Was ist eine monofokale Linse?

    Eine monofokale Linse ist eine Kunstlinse mit einem einzigen festen Brennpunkt, meist auf die Ferne eingestellt. Anders als trifokale oder EDoF-Linsen teilt oder erweitert sie den Fokus nicht auf mehrere Entfernungen – für nahe Tätigkeiten wie Lesen oder das Smartphone wird daher in der Regel weiterhin eine Lesebrille benötigt.

    Das ist weniger eine Einschränkung als ein Kompromiss: Monofokale Linsen haben von allen Intraokularlinsen-Designs die längste Erfahrung und liefern in der eingestellten Entfernung das schärfste und vorhersehbarste Sehen.

    Warum eine monofokale Linse wählen?

    Warum eine monofokale Linse wählen?

    Schärfstes Sehen in einer Entfernung

    Das Licht wird nicht auf mehrere Brennpunkte verteilt, das Fernsehen ist daher besonders klar.

    Geringste Wahrscheinlichkeit von Halos oder Blendung

    Da der Fokus nicht geteilt wird, sind Nachtfahrten und Sehen bei wenig Licht meist angenehmer.

    Das etablierteste Design

    Jahrzehntelanger weltweiter Einsatz in der Kataraktchirurgie mit sehr vorhersehbaren Ergebnissen.

    Erhältlich von ZEISS und Alcon

    Beide Hersteller bieten monofokale Designs, abgestimmt auf Ihre Augenmesswerte.

    Für wen ist sie geeignet?

    Monofokale Linsen werden meist empfohlen, wenn scharfes Sehen in der Ferne Ihre Priorität ist, wenn Sie eine Lesebrille für die Nähe gerne nutzen oder wenn die Anatomie Ihres Auges multifokale oder EDoF-Designs weniger geeignet macht. Das wird bei Ihrer Augenuntersuchung bestätigt.

    Häufige Fragen

    Wir beantworten Ihre Fragen

    Sie denken über eine monofokale Linse nach? Hier finden Sie die häufigsten Fragen. Falls Ihre Frage offen bleibt, kontaktieren Sie uns gerne.

    In der Regel ja – für die Nähe, etwa zum Lesen, da die Linse auf eine Entfernung eingestellt ist, meist auf die Ferne. Manche Patienten wählen die „Monovision“, bei der ein Auge auf die Ferne und das andere auf die Nähe eingestellt wird, um die Brille seltener zu benötigen; das wird individuell in der Beratung besprochen.

    Nicht weniger fortschrittlich – sie setzt andere Prioritäten. Monofokale Linsen konzentrieren sich vollständig auf das schärfste Sehen in einer Entfernung. Multifokale und EDoF-Designs verteilen den Fokus stattdessen über einen größeren Bereich. Was zu Ihnen passt, hängt von Ihrem Alltag und Ihren Sehprioritäten ab.

    Intraokularlinsen sind als dauerhafte Lösung gedacht, daher wird diese Entscheidung vor dem Eingriff getroffen. Wenn Sie unsicher sind, ist die Augenuntersuchung der richtige Zeitpunkt, um monofokale, multifokale, torische und EDoF-Optionen ausführlich zu besprechen.

    Monofokale Intraokularlinsen bestehen meist aus faltbaren, biokompatiblen Materialien wie Acryl oder Silikon, sodass die Linse durch einen kleinen Schnitt eingesetzt werden kann und sich im Auge entfaltet. Das genaue Material hängt vom Hersteller und Modell ab.

    Monofokale Linsen werden seit Jahrzehnten in der Katarakt- und Linsenaustauschchirurgie verwendet und sind damit das etablierteste und am besten untersuchte Intraokularlinsen-Design.

    Ja. Monofokale Linsen sind weltweit der traditionelle und am häufigsten implantierte Linsentyp bei Kataraktoperationen – geschätzt für ihre Vorhersagbarkeit und lange Erfahrung. Premium-Optionen wie multifokale, EDoF- und torische Linsen stehen je nach Sehzielen und Budget als Alternative zur Verfügung.

    Bei der Monovision erhält ein Auge eine monofokale Linse für die Ferne und das andere eine für die Nähe. Das Gehirn lernt, jeweils das besser geeignete Auge zu bevorzugen, wodurch die Brille seltener – wenn auch nicht immer überflüssig – wird. Das wird individuell geplant und in der Beratung besprochen.

    Eine Standard-Monofokallinse korrigiert keinen Astigmatismus. Eine torische Monofokallinse ergänzt diese Korrektur und verbindet den Fokus auf eine Entfernung mit der Astigmatismuskorrektur in einer Linse.

    Sowohl ZEISS als auch Alcon bieten monofokale Linsendesigns, die nach präzisen optischen Spezifikationen gefertigt werden. Das konkrete Modell richtet sich nach Ihren Augenmesswerten aus der Untersuchung.

    Monofokale Linsen sind in der Regel die günstigste Intraokularlinsen-Option, da multifokale, EDoF- und torische Designs eine aufwendigere optische Technik erfordern. Ihr genauer Preis wird in der Klinik bestätigt.

    Da eine monofokale Linse den gesamten Fokus auf eine Entfernung richtet, erleben viele Patienten dort ein sehr scharfes Sehen. Multifokale Linsen verteilen den Fokus auf mehrere Entfernungen – das ist ein anderer Kompromiss, kein schlechteres Ergebnis.

    Ist eine monofokale Linse das Richtige für mich?

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